09.09.

Heute starten wir wieder bei herrlichem Wetter.

Wir sind noch nicht lange unterwegs und der Radweg geht in eine alte Serpentinenstraße über, die nur noch von den wenigen Anliegern oder Rettungsdiensten benutzt werden darf. Es wurde eine neue breite Straße mit einer das Tal überspannenden Brücke gebaut und so wird diese alte Straße nicht mehr gebraucht. Und das Beste ist, eingerahmt von steilen Felswänden geht es in rasantem Tempo nach unten, man kann es so richtig laufen lassen, einfach herrlich.

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Weil unser Ziel heute Farra d’Alpago am Lago di Santa Croce ist, nehmen wir einen kürzeren Weg und fahren nicht über Ponte nelle Alpi.

Es wurde wieder ein bisschen spannend, zunächst ziemlich holprig, aber dennoch schön. Ein Stück des Weges ging über ganz alte Stufen, sie waren aber sehr tief so dass man trotzdem gut mit den Rädern nach unten kam. Danach folgte ein ganz schmaler Weg an einer Felswand entlang; der Weg war durch ein Holzgeländer gesichert, denn es ging steil nach unten; zwei Räder kamen hier nicht aneinander vorbei. Immer wieder gab es schöne Ausblicke auf den Canale Cellina der später im See mündet.

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Hach hat das wieder Spaß gemacht. Weil es ziemlich warm war, waren wir über den lockeren Schatten auf der weiteren Strecke in fröhlichem Auf und Ab sehr froh. Bald darauf erreichten wir das Albergo Spiaggia direkt am See. Auch hier kann man die Folgen der Klimaerwärmung mit eigenen Augen sehen, der See ist inzwischen sehr weit zurück gegangen.

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